Die Jungfreisinnigen Baselland sprechen sich klar für eine Ein-Standort-Lösung des Kantonsspitals Baselland in Liestal oder Pratteln aus. Der Status quo mit zwei Standorten ist weder finanziell nachhaltig noch zukunftsfähig.
Sehr geehrte Mitglieder des Regierungsrats
Die bevorstehende Standortentscheidung des Kantonsspitals Baselland ist die bedeutendste gesundheitspolitische Weichenstellung für den Kanton Baselland. Regionale Machtspiele dürfen bei einer solchen Entscheidung keine Rolle spielen. Ebenso wenig ist zögerliches Entscheiden angebracht. Als Regierungsrat haben Sie den klaren Auftrag, das Beste für die Bevölkerung zu wollen. Dazu gehört auch eine bessere Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Stadt. Leider entsteht in der aktuellen Diskussion der Eindruck, dass politische Spiele eine grössere Rolle spielen. Zur Erinnerung: Es geht um eine leistungsfähige, finanzierbare und moderne Gesundheitsversorgung für kommende Generationen.
Schluss mit Doppelspurigkeiten
Zwei Spitalstandorte im Kanton sind teuer, ineffizient und überholt. Wer an solchen Strukturen festhält, tut dies aus Angst vor Veränderung.
Die Konzentration auf einen starken, modernen Spitalstandort hat klare Vorteile:
- Bündelung medizinischer Kompetenz
- Moderne Infrastruktur
- Bessere Auslastung und Arbeitsbedingungen
- Nachhaltige Finanzierbarkeit
Der Widerstand gegen eine Ein-Standort-Lösung resultiert aus regionalen Interessen, sowie der Angst vor Veränderungen. Ein solches Handeln ist politisch unverantwortlich. Die junge Generation darf nicht für die Bequemlichkeit von heute die Rechnung bezahlen.
Wer heute am Doppelstandort festhält, schiebt Probleme bewusst in die Zukunft. Das
lehnen wir entschieden ab.
Die Jungfreisinnigen Baselland erwarten vom Regierungsrat eine zukunftsorientierte Entscheidung zugunsten einer Ein-Standort-Lösung in Liestal oder Pratteln. Halbherzige Kompromisse sind fehl am Platz.
Kontakte

Cyril Bleisch
Präsident, Münchenstein
Student Wirtschaftswissenschaften