Sehr geehrter Herr Regierungsrat Reber
Die aktuelle Wohnungsnot stellt die Bevölkerung des Kantons Basel-Landschaft vor grosse Herausforderungen. Der Bedarf an neuem Wohnraum nimmt stetig zu, gleichzeitig werden Bau- und Erneuerungsprozesse durch verschiedene Faktoren erschwert. Dazu zählt auch die heutige Denkmalschutzpraxis auf privaten Liegenschaften. Anstatt neuen Wohnraum zu schaffen, werden subjektive Kriterien angewandt, die einen Abriss oder Neubau von Liegenschaften verunmöglichen. Hier stellt sich die Frage, ob die aktuellen Regelungen im heutigen Kontext noch zweckmässig sind und es nicht Aufgabe der Bau- und Umweltschutzdirektion sein sollte, derartige Hürden abzuschaffen.
Deshalb wenden wir uns mit der Bitte an Sie, den Denkmalschutz auf privaten Liegenschaften abzuschaffen. Die positiven Effekte sind vielfältig:
- Schutz des privaten Eigentums vor faktischer Enteignung
- Beschleunigung der Schaffung von neuem Wohnraum
- Verbesserung der Planungs- und Rechtssicherheit
Als Regierungsrat tragen Sie Mitverantwortung für das Wohl und die Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Denkmalschutzpraxis muss neu gedacht und auf privaten Liegenschaften abgeschafft werden. Als Jungpartei sehen wir es als unsere Aufgabe, auf bestehende Herausforderungen aufmerksam zu machen und konstruktive Lösungsvorschläge anzustossen.
Wir bitten Sie deshalb, dieses Anliegen sorgfältig zu prüfen und geeignete Massnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Verständnis für die Anliegen der nächsten Generation.
Mit freundlichen Grüssen
Die Jungfreisinnigen Baselland
Kontakte

Cyril Bleisch
Präsident, Münchenstein
Student Wirtschaftswissenschaften